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Über
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In der WG der drei Poeten wohnen Jimmy Dean, Spartakus und Michelangelo. Sie dichten bis zu acht Stunden täglich, stets darauf bedacht, im rauhen Berlin das weibliche Kneipenpersonal milde zu stimmen.
Poesie für Kellnerinnen - unregelmäßig sonntags in der Show Royale auf Radio Eins (in Berlin auf 95,8), zwischen 16 und 18 Uhr.
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Blog
Fuer Tini - Sommerfragment No 2
Ein Mojito undsoweiter (im Juli)
Kein Stern am Himmel, kein Wein im Glas Pessoas Verse ohne Mass.
Die Sehnsucht, die wir heut empfinden, ich hoff sie wird die Heimat finden die Du bist, Tini, Du allein und da hilft auch kein Sonnenschein.
Du fehlst, Du Koenigin der Nacht mit Deiner ganzen weiblich Pracht Du bist! Was Bacchus sich einst traeumte als der den Rio Tejo schaeumte und sorglos Licht warf in die Stadt die so gar kein' Makel hat - doch auch kein Zauber wohnt ihr inne und alle Faeden, die ich spinne kennen eine Antwort nur, ein Wort: ohne DICH ists nur ein leerer Ort.
Ich zaehl die Stunden bis zu Dir, zaehl Deine Schritte bis zu mir und immerzu traefs mich wie Hiebe wenn's allein bie Sehnsucht bliebe. Wo bist DU, wo Deine Naehe? Frag und ruf ich, und ich flehe: verlass Dein Haus, verlass Dein Land reit zu mir, an meinen Strand nach Lissabon, Odysseus' Stadt, die die Ilias geboren hat und Dich und mich – wenn Du es willst und endlich diese Sehnsucht stillst.
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"6 Ämter bis zu Dir"
Für Tini
In sehnsuchtsschwangrer Sommernacht hast Du ein Streiflicht angemacht pulsierend brichts das schwarze Tuch - in meiner Nase Dein Geruch.
Oh weh, Du ungestümes Herz, es brennt in mir ein dumpfer Schmerz lodernd wie ein ew'ges Feuer und wird der Abend noch so teuer nichts könnte teurer sein als Du ich finde einfach keine Ruh.
Drum komm zu mir, sei mein Geleit wir reiten dieses Pferd zu zweit nachtabwärts bis zum letzten Tag stromaufwärts bis die Kraft verzagt.
Die Welt sind wir und wir die Welt Du treibsts zu bunt (was mit gefällt) nimm mein Herz, nimm meine Hand und raub mir endlich den Verstand!
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Für die Magnet-Kellnerin: "Auch der Regenbogen hat nicht alle Farben"
An Weinbergs Fuße sitzen wir und jedes Wort spricht nur für sich denn jeder Blick gilt stets nur Dir die ganze Welt dreht sich um Dich
Zwischen Wimpeln, Gläsern, Ritter Sport belächeltst Du die Schar der Gäste mit holdem Antlitz immerfort bedenkst Du jeden nur aufs Beste
Die Nacht ist jung - und jung bist Du die Zeit allein scheint still zu stehn Deine Anmut lässt uns keine Ruh mein Herz möcht mit Dir tanzen gehn
-im Mondenschein, oh laue Nacht! die unverhofft die Sehnsucht schürt bis längst der neue Tag erwacht im Sommer, der zu Tränen rührt
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Mai-Tai für frei
Glaubst Du, ich könnt Dich heut besingen Wie Bacchus Dir mein Herz erzählen Ich würde für Dich mit Löwen ringen Mir Dich als Schönste auserwählen. Will Wort um Wort nun an Dich richten Oh Gott, ich möchte ewig dichten.
Saturn umreist schon bald die Nacht Und Zeus will uns von fern bestaunen S'ist der Mann im Mond, der wacht Die Wogen reiß ich ein im Raunen.
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Der Winter bricht aus (wie ein Vulkan)
Schneetropfen fallen auf mein Haupt,
die Liebe war verschneit geglaubt,
ein Ächzen in der dunklen Nacht
- gehaucht, verstörend hat's den Schmelz gebracht.
Der Fingerspitz Gefühl verloren,
Liebelei war itzt geboren,
Bewegung - ein elegisch Meer,
Du willst! Du kannst! Leist' keine Wehr!
Gib nun auf, den Widerstand,
nimm stillnächtlich meine Hand.
So ring ich ewig mit den Schmerzen,
du Weihnachtsmarkt in meinem Herzen.
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